Aktuelles Archiv

 rund um kukuwi

06.12.25 - 15:00 Uhr - Große Kunstschau Worpswede

Plurals – feministische stimmen
Performance und Lesung in der Grossen 
Kunstschau Worpswede 

Anahita Razmi und Sophie Seita – beide Künstlerinnen haben als Stipendiatinnen in den Worpsweder Künstler:innenhäusern gelebt und gearbeitet.
Und beide kommen am 6. Dezember in das Künstlerdorf zurück: für eine Performance in der Großen Kunstschau Worpswede.


Seit Beginn der Ausstellung ›Paula Modersohn-Becker und ihre Weggefährtinnen. Der unteilbare Himmel‹ leuchten an manchen Worpsweder Fassaden die Worte ›Frau‹, ›Leben‹ und ›Freiheit‹ auf Deutsch, Englisch und Farsi. Sie sind Teil der Installation ›Neun Worte / نه واژه / Nine Words‹ der deutsch-iranischen Künstlerin Anahita Razmi, die während ihres Stipendiums in den Worpsweder Künstler:innenhäusern entstanden ist. Diese ist allerdings nur einer ihrer beiden Beiträge zur aktuellen Ausstellung. Der zweite ist die Videoarbeit ›آسمان تقسیم ناپذیر (Āsmān-e taqsim-nāpazir)‹ in der Großen Kunstschau Worpswede. Darin verbindet und kontrastiert die Künstlerin Auszüge aus Briefen und Tagebüchern von Paula Modersohn-Becker mit zeitgenössischen Stimmen iranischer Frauen.

Im Dezember kommt Anahita Razmi für eine Kooperationsveranstaltung zwischen der
Großen Kunstschau und den Künstler:innenhäusern zurück nach Worpswede. Am
6. Dezember um 15 Uhr knüpft sie an ihre Videoarbeit an und erweitert sie mit einer experimentellen Lesung. Die Bühne teilt sie sich an diesem Nachmittag mit Sophie Seita. Die in London lebende Künstlerin ist Stipendiatin des Pilotprogramms ›Songs of Serpents:
Ecopoetic Zones‹, initiiert durch die Akademie der Künste, Berlin, die Worpsweder
Künstler:innenhäuser und vier weitere europäische Stipendienstätten. Seita, die mit Tönen, Worten und Installationen arbeitet, denkt in ihrer Lecture Performance ›Vulva’s School:
A Fucking Didactic Take on Experimental Feminist Performance Art, or, How to Read‹ über feministische und queere Formen der Kunst, des Lehrens oder Lernens nach. Sie spricht über notwendige Umwege und das Verlorensein, über Unsichtbarkeit und eine andere Form des Erzählens.
Im Anschluss diskutieren die beiden Künstlerinnen mit der Kunsthistorikerin und Kuratorin Sandra Skurvida über die Notwendigkeit von globaler Solidarität unter Künstlerinnen und die Betrachtung von Kunst über Generationen hinweg.
Finanziell unterstützt wird diese Veranstaltung von der Worpsweder Gesellschaft zur
Förderung von Kunst, Kultur und Wissenschaft (kukuwi), dem Förderverein der Großen Kunstschau Worpswede.

Samstag, 6. Dezember, 15 Uhr, Große Kunstschau Worpswede, Lindenallee 5, Worpswede

September 2025

Einladung zur Mitgliederversammlung kukuwi 2025

Liebe Mitglieder,
der Vorstand von kukuwi lädt herzlich ein zu unserer
Mitgliederversammlung 2025
am Mittwoch, 08.Oktober 2025 um 18:00 Uhr
in den Vermittlungsraum der Großen Kunstschau

Vor der Mitgliederversammlung haben wir die besondere Gelegenheit, durch die Baustelle des Kaffee Verrückt geführt zu werden.
Wir treffen uns vor dem Kaffee um 17.00 Uhr.

Folgende Tagesordnung ist für die Mitgliederversammlung vorgesehen:

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung im September 2024
3. Bericht des Vorstandes
4. Rechenschaftsbericht der Kassenwartin
5. Prüfungsbericht der Rechnungsprüfer
6. Entlastung des Vorstandes
7. Neuwahl/Wiederwahl der Rechnungsprüfer
8. Unsere Vermittlungsprojekte: JiM und Schreiben im Museum
9. Kooperation mit dem Freundeskreis des Paula Modersohn Becker Museum Bremen
Besuch: 26.10. 25 in der Großen Kunstschau um 12.00 Uhr
10. Blick auf die aktuellen Ausstellungen 2025 und 2026
11. Kinofilm „Paula“ 2026 - Planung einer Vorstellung in der Gondel
12. Kunstreise nach Dresden 8.-10. Mai 2026
13. Angebot einer Tagesfahrt ins Sprengelmuseum nach Hannover: NIKI.KUSAMA.MURAKAMI
14. Spende und Einweihung des Gedenkortes für die Opfer des Nationalsozialismus in Worpswede (27. Januar 2026)
15. Verschiedenes

- kleiner Umtrunk im Anschluss -


Anträge zur Erweiterung der Tagesordnung der Mitgliederversammlung sind dem Vorstand bis zum 03.10.25 schriftlich einzureichen.
Ebenso bitten wir um Ihre Zusage bis zum 03. Oktober 2025 an:
hildegard.armerding@ewe.net

Wir freuen uns auf einen spannenden Aufenthalt und Austausch mit Ihnen und euch.
Mit den besten Grüßen

Hildegard Armerding Kathrin Klug
1. Vorsitzende 2. Vorsitzende

Worpswede, 18.09. 2025

August 2025

Kulturreise nach Dresden
08. bis 10.05.26

Bereits die Eröffnung der Sonderausstellung zum 150. Geburtstag der Künstlerin Paula Modersohn-Becker und ihrer Weggefährtinnen „Der unteilbare Himmel“ Ende Juni (noch bis 18. Januar 2026) war ein besonderer Erfolg. In vier Museen würdigt Worpswede die heute bei weitem berühmteste Kunstschaffende, die das Künstlerdorf hervorgebracht hat. Paula Modersohn-Becker wird am 8. Februar 1876 in Dresden geboren und stirbt am 20. November 1907 im Alter von nur 31 Jahren in Worpswede an einer Embolie.

Der 150ste Geburtstag Paula Modersohn-Beckers im kommenden Jahr ist für Grund genug, auf Spurensuche in Dresden zu gehen und eine Kulturreise vom 08. bis 10.05.26 anzubieten – erneut durchgeführt als Gemeinschaft kooperativer Partner:innen der Worpsweder Freundeskreise und Fördervereine.

Zunächst gibt es auf der Hinreise eine Stadtführung in Magdeburg, bevor es ins Hilton Hotel Dresden, in direkter Nachbarschaft der Frauenkirche und nah beim Kulturpalast und dem Zwinger, geht. In Dresden gibt es einen geführten Stadtrundgang und einen Besuch des Albertinums. Und wer sich bei der Anmeldung der Reise fakultativ Karten für die Oper Carmen zugebucht hat, der wird am Abend in der legendären Semperoper die Oper Carmen genießen können. Auf dem Rückweg gibt es einen Zwischenstopp in Naumburg an der Saale: Während einer Dom-Führung besuchen Sie das UNESCO-Welterbe, den Naumburger Dom.

Natürlich bleibt genug Zeit, Dreseden auch induviduell zu entdecken. Daher lassen Sie sich diese einzigartige Reise nicht entgehen und melden Sie sich so bald, wie möglich, verbindlich an, so dass Sie auch sicher dabei sind. Es gilt das Prinzip First come, first served (Wer zuerst kommt mahlt zuerst). Nach Eingang der Reiseanmeldung (bis allerspätestens 20.03.2026) und Festlegung des Staffelpreises erhalten Sie eine Bestätigung/Rechnung mit den Kontodaten und der Bitte der Überweisung gemäß den dortigen Angaben und die Abfahrtszeit. Die Reiseanmeldung ist aber schon verbindlich.

Auskunft und Beratung bei: Michael Mathauer (Reisedienst von Rahden) – Telefon (0421) 17 586 – 38 

Januar 2025

Schreiben im Museum:
Die kommenden Schreibworkshops

Der nächste Schreibworkshop mit der Autorin Janine Lancker findet statt
am Sonntag, 04. Mai 2025.
Thema: Margaret Kelley.
Die 1954 in Los Angeles, USA geborene Künstlerin erhielt 1991 ein Stipendium in den Künstler:innenhäusern Worpswede und lebt und arbeitet heute sowohl in Worpswede als auch in Bremen.

Weitere Termine:
07. September 2025
Thema: Jubiläum Paula Modersohn Becker und ihre Weggefährtinnen

16. November 2025
Thema: Jubiläum Paula Modersohn Becker und ihre Weggefährtinnen

24/10/24

Einladung zur Finissage
Bernhard Hoetger/Julia Kiehlmann

Im Rahmen der Finissage „Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten“ und der daran angegliederten Ausstellungssektion „Licht und Schatten“ Bernhard Hoetger / Julia Kiehlmann veranstalten die Stipendienstätte Künstler:innenhäuser Worpswede gemeinsam mit der Großen Kunstschau in Kooperation mit uns von kukuwi einen ganz besonderen Talk.

Unter dem Titel „VIOLINS, VIOLENCE - SILENCE? Wie umgehen mit antidemokratischen Tendenzen in Bildender Kunst und Popkultur?“ laden wir Euch/Sie und Eure/Ihre Freund:innen ein zum Gespräch

am Samstag, 2. November 2024 um 15:00 Uhr
in den Vermittlungsraum der Großen Kunstschau Worpswede.

Auf dem Podium vertreten sind: 
Stefan Borchardt, Kurator Große Kunstschau
Jakob Ganslmeier, Fotograf, Filmemacher; Berlin
Julia Kiehlmann, Künstlerin; Leipzig
Raimar Stange, Kunstkritiker; Berlin
Philine Griem, Künstlerische Leiterin Künstler:innenhäuser Worpswede

Moderation:
Henning Bleyl, Kulturwissenschaftler, Kulturredakteur und Geschäftsführer der Heinrich Böll Stiftung, Bremen

Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch und über eine rege Teilnahme.

Mit den besten Grüßen
Hildegard Armerding (1. Vors.)
Kathrin Klug (2. Vors.)
Volker Schwennen (Events, Marketing)

01/07/24.  NEUER TERMIN: 04.08.24

Film-Nachmittag am Sonntag, 04.08.2024, 15:00 Uhr
in der Gondel in Bremen:
Bernhard Hoetger - Zwischen den Welten

Seine Bauwerke und Plastiken erregen heute noch Aufmerksamkeit, ihr Erschaffer ist jedoch nahezu vergessen: der Bildhauer und Architekt Bernhard Hoetger. Der 90minütige Kinofilm von Gabriele Rose erzählt das Schicksal dieses eigenwilligen Künstlers.

Hoetger wird verkörpert von dem Schauspieler Moritz Führmann. An seiner Seite spielen unter anderem Florian Lukas als Heinrich Vogeler, Katharina Stark als Paula Modersohn-Becker und Ulrich Gebauer als Ludwig Roselius.

Hoetger zählt zur Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Mäzene kann er für sich gewinnen. So lässt Ludwig Roselius von ihm Teile der Bremer Böttcherstraße entwerfen. In Worpswede prägt er das Bild, das die Besucher heute mit dem Künstlerdorf verbinden. Hoetger verschlägt es Mitte der 1920er Jahre auf einen >nordischen< Weg. Trotz seiner völkischen Ideen lässt Adolf Hitler die Werke Hoetgers als >entartet< einstufen. In dem Film kommen Experten:innen und historische Weggefährt:innen (von Schauspieler:innen dargestellt) zu Wort, deren Schilderungen auf Originalzitaten der historischen Personen beruhen. So vermischen sich fiktionale Elemente mit dokumentarischen Aufnahmen, Archivmaterialien und Kunstwerken. Es entsteht ein facettenreiches Bild des Malers, Bildhauers und Architekten Bernhard Hoetger. (Quelle: Verleih)

Regie: Gabriele Rose
Darstellende: Moritz Führmann, Florian Lukas, Esther Maria Pietsch, Katharina Stark

Empfang 15:00 Uhr: Hildegard Armerding, Vors. kukuwi
Begrüßungsdrink
Einführung: Kathrin Klug, Stellv. ors. kukuwi
anschl. Gemeinsames Filmschauen
Anschl. lockeres Beisammensein

Preis: 10 Euro Mitglieder kukuwi; 15 Euro Nicht-Mitglieder

VERBINDLICHE ANMELDUNG:
Bitte bei Volker Schwennen HIER ANMELDEN 

01/03/24

Bernhard Hoetger – Zwischen den Welten
Eröffnung: 17. März 2024

Bernhard Hoetger kam 1914 auf den Spuren Paula Modersohn-Beckers nach Worpswede und wurde in den darauffolgenden 15 Jahren für den Ort und dessen kulturelle Entwicklung ähnlich prägend, wie es Heinrich Vogeler in den vorausgegangenen zwei Jahrzehnten gewesen war.

Die Worpsweder Museen würdigen Hoetger (1874 – 1949) anlässlich seines 150. Geburtstages mit einer großen Jubiläumsausstellung. Der Untertitel ›Zwischen den Welten‹ ist programmatisch für diesen Künstler, der zeitlebens ein Wanderer zwischen Welten und Kulturen war. Früh als Bildhauer gefeiert, wurde sein architektonisches Werk später zum Gegenstand politischer Kontroversen.

In der Ausstellung wird der Bildhauer, Kunsthandwerker, Maler und Architekt Hoetger in vielen Facetten vorgestellt. Dabei wird der Künstler nicht nur als geschichtliche Figur gezeigt, sondern auch auf seine aktuelle Relevanz hin befragt. Was hat er uns heute zu sagen? Was trieb ihn an? Wo irrte er? Diese Fragen sind angesichts der gesellschaftlichen Umbrüche unserer Tage, die alarmierende Parallelen zur Lebenszeit Hoetgers aufweisen, von bedrängender Aktualität.


12.00 Uhr
Zentrale Eröffnungsveranstaltung in der Bötjer'schen Scheune
Begrüßung: Anna Mohr, Museumsreferentin des Nds. Ministeriums für Wissenschaft und Kultur

Poetry-Slam von und mit Eva Matz

Gesprächsrunde:
Beate C. Arnold
Künstlerische Leiterin des Barkenhoff und der Großen Kunstschau im Gespräch mit

Dr. Dagmar Kronenberger-Hüffer
Kuratorin der Ausstellungssektion Hoetger und Vogeler

Dr. Stefan Borchardt
Kurator der Ausstellungssektion Licht und Schatten

Cornelia Hagenah
Kuratorin der Ausstellungssektion Impulsgeber Hoetger?

Julia Kiehlmann
Künstlerin, Ausstellungssektion Licht und Schatten

Matthias Greving
Filmproduzent, Kinescope Film, Bremen

Film
Teaser zum Kinofilm ›Bernhard Hoetger‹, der im Sommer 2024 in die Kinos kommt

15.00 Uhr
Große Kunstschau Worpswede


Performance
VIOLINS VIOLENCE SILENCE, 2024
Soundperformance mit Johanna Ackva, Josephine Brinkmann, Alexander Groß und Sylvie Viain
Konzept Julia Kiehlmann und die Performer*innen
 

01/01/24

Parasitäre Kunst in der Großen Kunstschau 2022 - thematisiert in der aktuellen Ausgabe von Kunstforum

2022 gehörte „eigenFläche“ von Jakob Wirth in der Großen Kunstschau zu einem ungewöhnlichen Projekt: Eine Fläche im Ausstellungsraum wurde über Ebay Kleinanzeigen, Immoscout und Instagram zum durchschnittlichen Quadratmeterpreis in Worpswede zur Vermietung angeboten. Eine Fläche inmitten einer Ausstellung in einem Museum. Anfangs fanden sich dort nur ein Tisch mit zwei Stühlen, darauf Papiere – der noch nicht unterzeichnete Vertrag mit der Museumsleitung. Eine Einigung kam erst 5 Wochen nach Ausstelungsbeginn zustande, da einige rechtliche Fragen zu klären waren, da das Museum seine Eigentumsrechte auf die Fläche im weitesten Sinne verlor.
Jakob Wirth irritierte nicht nur die Leitung sondern auch die Besuchenden. Parasitäre Kunst. Was ist damit gemeint? Was passiert, wenn Kunst nicht mehr als solche erkennbar ist, weil sie getarnt als Wirtssystems agiert und Bestandteil der sozialen Prozesse desAlltags wird? In unserer kukuwi-Reihe „Forum“ luden wir im Juni 2022 zu einer spannenden Podiumsdiskussion mit dem Künstler.
Nun, anderthalb Jahre nach der Aktion befasst sich nun die aktuelle Ausgabe des Kunstforums damit. Kunstforum ist eine der wichtigsten Publikationen und wohl umfangreichsten Dokumentation zeitgenössischer Kunst. Die aktuelle Ausgabe Nr. 293 beschäftigt sich mit dem Thema „Parasitäre Paradoxa – Kunst zwischen Anpassung und Widerstand und dokumentiert auch Jokob Wirths Projekt in der Großen Kunstschau. Sehr lesenswert.
(kunstforum)

07/09/23

Kunst verbindet – Der Worpsweder Museumsverbund und die Worpsweder Gesellschaft für Kunst, Kultur und Wissenschaft (kukuwi) präsentierten am Do, 7.9.2023, 14.00 Uhr einen neu gestalteten Veranstaltungs- und Vermittlungsraum im Herzen der Großen Kunstschau.

Die Große Kunstschau lud in Kooperation mit der Worpsweder Gesellschaft für Kunst, Kultur und Wissenschaft (kukuwi) zur Eröffnung eines neu gestalteten Veranstaltungs- und Vermittlungsraum im Herzen der Großen Kunstschau ein. Mit dem Raum entstehen viele Möglichkeiten für Erfahrungen mit Bildender Kunst und Literatur, für Begegnungen der Generationen und inspirierende Gespräche mit den Künstler*innen. Der Museumsbesuch wird um neue, kreative Erlebnisse mit anderen Besucher*innen erweitert.

Nicht nur Schauen und Zuschauen, sondern selbst Tun und Machen wird hier möglich sein. Denn es wird hier vor allem auch Platz geben für das Projekt JiM-Jung im-Museum. Dieses wurde 2015 von kukuwi ins Leben gerufen, um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für die Worpsweder Museen zu begeistern.

Mit starker Verbindung zu Schulen im Landkreis Osterholz ermöglicht JiM praktischen Kunstunterricht direkt im Museum. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Initiator*innen entwickeln die Lehrkräfte Vermittlungskonzepte von Kunst und Museum und bieten mit ihnen ihren Schüler*innen kreative Lernwege. Durch JiM wird das Museum zum außerschulischen Lern- und Erfahrungsort und das eigene kreative Tun zum Bestandteil des Schulunterrichts. Die Ergebnisse dieses Tuns werden in wechselnden Präsentationen direkt hier vor Ort vorgestellt.

Die Gestaltung dieses Vermittlungsraums war nur dank der großzügigen Förderung des Landschaftsverbandes Stade möglich

Juli 2024

Sommerfest der Stipendienstätte Künstler:innenhäuser Worpswede
in Kooperation mit kukuwi am 24.08.2024 ab 13:00 Uhr

Wir laden unsere Mitglieder, Kooperationspartner:innen und Freund:innen herzlich ein zum Sommerfest der Künstler:innenhäuser Worpswede am Samstag, 24.08.2024 auf dem Gelände der Stipendienstätte ein. Geboten wird ein Zusammentreffen von Künstler:innen, Stipendiat:innen und Freund:innen der Kunst mit einem lebendigen Programm aus Musik, Kunst und Kultur. Natürlich auch Essen und Getränken. Auch für Familien und Kinder wird einiges geboten. 

Einfach vorbeischauen!!!

24/11/23

kukuwi Mitgliederversammlung
am 23.11.2023

Die Worpsweder Gesellschaft für Kunst, Kultur und Wissenschaft, kurz: kukuwi, hielt am 23.11.23 im neuen Vermittlungsraum in der Großen Kunstschau ihre Mitgliederversammlung ab. Zunächst begrüßte Hildegard Armerding die Mitglieder und stellte den aktuellen Vorstand vor. Sie selber bleibe erste Vorsitzende, Kathrin Klug ihre Stellvertreterin. Ebenso behalten Sabine Mahnke (Finanzen) und Gabi Tausendpfund (Koordination JiM-Projekte) ihre Posten. Die langjährige Schriftführerin Harriet Maas wurde offiziell verabschiedet, konnte aus gesundheitlichen Gründen jedoch nicht anwesend sein. Ihren Posten übernimmt nun Wiebke Lueken, bisher im Team von kukuwi ebenfalls für die JiM-Projekte zuständig. Ebenso wurde Volker Schwennen aus dem erweiterten Team in den Vorstand kooptiert und wird auch weiterhin den Bereich Marketing, Presse und Kooperationsprojekte betreuen. Beide wurden einstimmig in den Vorstand gewählt. "Wir sind ein gutes Team und werden unseren Verein weiter nach vorne bringen - mit vielen guten Ideen und viel Engagement", sagte Armerding und berichtete von den bisherigen Aktivitäten.

Zunächst freute sie sich über die enge Kooperation mit den Fördervereinen der anderen Museen, so die Heinrich-Vogeler-Gesellschaft, der Freundeskreis Haus im Schluh Worpswede e.V. und Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel, die gemeinsam bereits im letzten Jahr gemeinschaftliche Aktivitäten entwickelt haben und nannte als Beispiele das umfangreiche Begleitprogramm zum Vogeler-Jahr als auch den Kinoabend in der Gondel in Bremen direkt nach der Filmpremiere mit über 100 Gästen. Diese Kooperation wurde inzwischen erweitert durch die sogenannte "Hoetger AG", zu der auch die Vereine „Freunde Worpswede“, „KW/Randlage e.V.“, der Heimatverein als auch der Gästeführerverein hinzugekommen sind, um gemeinsam die 3-tägige Kunstreise zur Mathildenhöhe in Darmstadt zu organisieren, die Anfang Juli 2024 stattfinden wird.


Diese Arbeitsgemeinschaft wird sich ebenfalls um das Begleitprogramm zum Hoetger-Jubiläum im kommenden Jahr kümmern. Hier sind auch die Künstlerhäuser dabei – die Stipendienstätte ist ebenfalls Kooperationspartner von kukuwi: So ermöglichte kukuwi die Uraufführung einer Oper von Petros Leivados in der Böttjerschen Scheune.

Eine besondere Würdigung gilt nach wie vor dem Projekt Jung im Museum JiM. Gabi Tausendpfund und Wiebke Lüken konnten wieder einige Projekte mit Schüler:innen verschiedener Grundschulen durchführen. Der neue Vermittlungsraum in der Großen Kunstschau bildet somit die Bühne für die jungen Menschen, die stets mit viel Begeisterung und Freude an den Projekten teilnehmen. Gabi Tausendpfund engagiert sich hier ehrenamtlich und mit viel Engagement auch privat für das Projekt und lädt zu inhaltlichen Gesprächen auch immer mal wieder in ihr Atelier ein. Eine besondere Zusatzaktion gab es auch: Das Unternehmen Faun, diesjähriger Projektpartner von JiM, lud Kinder ins eigene Unternehmen ein. Daraufhin malten diese Bilder, die nun als Postkarten zur Weihnachtszeit an Kund:innen von Faun versendet werden.

Das Projekt „Schreiben im Museum“ sei ebenfalls ein erfolgreiches Format geworden, an der sich bereits viele beteiligt haben, betont Initiatorin Kathrin Klug. Zunächst unter Leitung der Autorin Angelika Sinn und dann der Autorin Janine Lancker, werden Schreibworkshops für Interessierte angeboten, deren Texte sich an den Werken der jeweils aktuellen Ausstellungen in der Großen Kunstschau orientieren. So kann auf die Werke direkt eingegangen werden oder man lasse sich einfach zu eigenen weiteren Gedanken inspirieren. Eine Broschüre mit ausgewählten Texten ist derzeit in Arbeit und soll im kommenden Jahr vorliegen.

Eingeladen waren auch die neue Geschäftsführerin der Kunststiftung Osterholz Daniela Guhl und deren Stellvertreterin Patricia Nuske, die einen Sachstandsbericht zur Sanierung des "Kaffee Worpswede" abgaben und hoffnungsvoll auf eine Eröffnung 2025 blicken. Die Bauarbeiten sollen bereits im kommenden Frühjahr beginnen.

Abschied wurde von Kuratorin Dr. Manuela Husemann genommen; sie verlässt die Worpsweder Museen und wird ab kommenden Jahr in der Kunsthalle Mannheim tätig werden. Hildegard Armerding bedankte such bei ihr für die gute Zusammenarbeit mit ihr. Husemann führte die Mitglieder ein letztesmal durch die von ihr realisierte aktuelle Ausstellung "Pötte, nichts als Pötte" mit Keramiken des Töpfers Otto Meier.

Eine "Abschiedsüberraschung" für Husemann als auch alle Gäste gab es auch: Das Mitglied Rolf Kastner brachte drei Keramiken mit, die Meier noch zu Lebzeiten 1961 für die neue Grundschule Worpswede gefertigt hatte. Damals als „Kunst am Bau“ wurde eine Figurengruppe von Tänzerinnen und Spielleuten in der Aula installiert. „Leider tobte dort das Leben ein bisschen zu heftig, sodass die eine oder andere Figur zu Bruch ging“, so Kastner, der später in Kartons heile Figuren und Bruchstücke der Keramiken fand, diese reparierte und somit der Nachwelt erhielt. Diese sollen nun einen würdigen Ort erhalten, sind sich alle einig. kukuwi wird daher mit Bürgermeister Schwenke von der Gemeinde als Eigentümer der Objekte sprechen und eine Lösung finden.

Finanziell sei der Verein weiterhin gut aufgestellt, berichtete Sabine Mahnke, verzeichne sogar ein Plus in diesem Jahr, trotz Ausgaben für die finanzielle Unterstützung von Künstlergesprächen, der Oper oder zahlreicher Kunstvermittlungen des Projekts Jung im Museum (JiM) mit Schülerinnen und Schülern verschiedener Grundschulen. Finanzpartner der JiM Projekte war in diesem Jahr das Unternehmen Faun, im kommenden Jahr wird es der Rotary Club Worpswede werden. Ebenso beteiligte sich kukuwi finanziell an der Ausgestaltung des neuen Vermittlungsraums in der Großen Kunstschau, welche zusätzlich durch eine hohe Förderung des Landschaftsverbands Stade ermöglicht wurde. Der Vorstand wurde von den Mitgliedern einstimmig entlastet. 

Mathildenhöhe Darmstadt             Foto: Achim Mende

Nándor Angstenberger

Wenzel Hablik

18/04/23

Weiterer Schreibworkshop mit der Autorin Janine Lancker am Sonntag, 16.07.23 (11-16 Uhr)

Inspiriert von der Ausstellung “Lebenswelten: Wenzel Hablik und Nándor Angstenberger" in der Großen Kunstschau.
Treffpunkt: 11:00 Uhr im Raum für Kunst "Mimis Erbe", Findorffstraße 10, 27726 Worpswede.
Erkundung der Ausstellung in der Großen Kunstschau.
Geschrieben wird dann anschließend wieder im Raum für Kunst "Mimis Erbe"

Kosten: 50,- Euro / ermäßigt. 35,- Euro (inkl. Museumsbesuch der Großen Kunstschau)
Anmeldung bei Kathrin Klug per e-Mail
Die Workshops sind auf 8 Teilnehmende begrenzt.

Der Schreibworkshop richtet sich an Anfänger:innen und Schreiberfahrene gleichermaßen. Inspiriert von den Werken der Ausstellung werden zunächst Eindrücke und Ideen skizziert – dann entstehen unter Begleitung der vielseitigen Autorin Janine Lancker Geschichten, Gedichte, Miniaturen, Dialoge oder auch experimentelle Texte. 
Treffpunkt ist die Große Kunstschau - geschrieben wird dann im Raum für Kunst "Mimis Erbe". 
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Lebenswelten. Wenzel Hablik und Nándor Angstenberger
25. Juni bis 5. November 2023in der Großen Kunstschau


Die Jubiläumsfeierlichkeiten zu Vogelers 150. Geburtstag gehen in die zweite Runde. Dazu werden in der Großen Kunstschau gleich zwei Ausstellungen präsentiert. Zum einen wird die Worpsweder Künstlerkolonie aus dem Blickwinkel Vogelers näher beleuchtet. Die künstlerischen und menschlichen Beziehungen zwischen Vogeler und seinen Malerkolleginnen und -kollegen entlocken den altbekannten Werken bisher unbekannte Geschichten des Lebens in Worpswede.
Zum anderen wird eine Brücke zwischen einem Zeitgenossen Vogelers und unserer Gegenwart geschlagen. Habliks kristalline Architekturutopien, die er verstärkt ab 1907 in Itzehoe anfertigte, werden den Fantasielandschaften Nándor Angstenbergers gegenübergestellt. Der in Berlin lebende Künstler lädt ein, ganz genau hinzuschauen und in seine aus Styropor und Plastik gebauten Welten einzutauchen.

18/04/23

Exklusive Führung für Mitglieder am 07. Mai 2023 um 15:00 Uhr

Der Leiter der RAW Phototriennale Jürgen Strasser führt unsere Mitglieder am 07. Mai 2023 um 15:00 Uhr exklusiv durch die Ausstellungen #FAKE in der Worpsweder Kunsthalle und #RISK in der Großen Kunstschau. Treffpunkt ist die Worpsweder Kunsthalle Netzel in der Bergstraße. Da die Teilnahme limitiert ist, bitten wir um Anmeldung bis spätestens zum 29.04.23 per Mail an unsere stellvertretende Vorsitzende Kathrin Klug.

Die gesellschaftliche, politische und soziale Wirklichkeit ist von Veränderungen, Krisen und kritischen Momenten gekennzeichnet. Ob technologische Neuerungen, ökologische Katastrophen, demographische Umwälzungen oder sozio-kultureller Paradigmenwechsel – die Welt befindet sich an einem Wendepunkt.

Die vierte Ausgabe von RAW möchte mit dem Thema »Turning Point. Turning World« diesen Prozess der radikalen Veränderung in den Fokus nehmen und Künstlerinnen und Künstler präsentieren, deren Arbeiten sich intensiv mit den sozialen, politischen und ökologischen Narrativen unserer Welt auseinandersetzen. Die Auswahl erfolgte durch ein (inter)nationales Kuratoren-Team.

Unter den vier Schlüsselbegriffen #RISK, #FAKE, #EGO und #NEXT bieten die zentralen Ausstellungen der RAW Photo Triennale zum diesjährigen Thema »Turning Point. Turning World« eine Mischung aus aktuellen dokumentarischen und künstlerischen Foto- und Videoarbeiten.

04/04/23

Uraufführung “Die Lebenden”
Eine Oper von Petros Leivados 
am Donnerstag, 20.04.23 um 18:00 Uhr, Bötjersche Scheune

Die in weiten Teilen in den Künstler:innenhäuser Worpswede komponierte zeitgenössische Oper “Die Lebenden” des Stipendiaten Petros Leivadas erlebt ihre Uraufführung in Worpswede, bevor sie in der Kestner Gesellschaft in Hannover eine weitere Aufführung erfährt.

Der Eintritt beträgt nur 10 Euro - Tickets an der Abendkasse.

BEREITS AUSGEBUCHT -
LASSEN SIE SICH BEI INTERESSE GERNE AUF DIE WARTELISTE SETZEN, FALLS TEILNEHMENDE VERHINDERT SEIN SOLLTEN

Nächster Schreibworkshop mit der Autorin Janine Lancker am Sonntag, 07.05.23 (11-16 Uhr)

Das Thema: "Turning Point. Turning World." Eine Ausstellung in der Großen Kunstschau im Rahmen der RAW Phototriennale. Treffpunkt: 11:00 Uhr im Raum für Kunst "Mimis Erbe", Findorffstraße 10, 27726 Worpswede.
Erkundung der Ausstellung in der Großen Kunstschau.
Geschrieben wird dann anschließend wieder im Raum für Kunst "Mimis Erbe"

Kosten: 50,- Euro / ermäßigt. 35,- Euro (inkl. Museumsbesuch der Großen Kunstschau)
Anmeldung bei Kathrin Klug per e-Mail
Die Workshops sind auf 8 Teilnehmende begrenzt.

Der Schreibworkshop richtet sich an Anfänger:innen und Schreiberfahrene gleichermaßen. Inspiriert von den Werken der Ausstellung werden zunächst Eindrücke und Ideen skizziert – dann entstehen unter Begleitung der vielseitigen Autorin Janine Lancker Geschichten, Gedichte, Miniaturen, Dialoge oder auch experimentelle Texte. 
Treffpunkt ist die Große Kunstschau - geschrieben wird dann im Raum für Kunst "Mimis Erbe". 
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01/02/23

Exklusive Kuratorin-Führung für Mitglieder am 15. Februar 2023 um 15:00 Uhr

Dr. Manuela Husemann führt unsere Mitglieder am 15. Februar 2023 um 15:00 Uhr exklusiv durch die von ihr kuratierte "Paula Modersohn-Becker Kunstpreis 2022"-Ausstellung (nur noch bis zum 5.3.23). Anschließend gibt es noch die Möglichkeit zu einem geselligen Austausch. Da die Teilnahme limitiert ist, bitten wir um Anmeldung bis zum 13.02.23 per Mail an unsere stellvertretende Vorsitzende Kathrin Klug.

01/02/23

Nächster Schreibworkshop mit der Autorin Janine Lancker am Sonntag, 05.03.23 (11-16 Uhr)

Am letzten Tag der "Paula Modersohn-Becker Kunstpreis 2022"-Ausstellung gibt es die letzte Chance, unser Angebot "Schreiben im Museum" anzunehmen. Der Schreibworkshop richtet sich an Anfänger:innen und Schreiberfahrene gleichermaßen. Inspiriert von den Werken des PMB-Kunstpreises werden zunächst Eindrücke und Ideen skizziert – dann entstehen unter Begleitung der vielseitigen Autorin Janine Lancker Geschichten, Gedichte, Miniaturen, Dialoge oder auch experimentelle Texte. 
Treffpunkt ist die Große Kunstschau - geschrieben wird dann im Raum für Kunst "Mimis Erbe". 
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15.01.23

Gedanken zu Papier bringen - Ein Beitrag von Dennis Glock im Weser Kurier/Wümme Zeitung vom 15.01.2023

Einen Schreibworkshop in der Großen Kunstschau in Worpswede bietet die Bremer Autorin Janine Lancker am Sonntag, 22. Januar, an. Im Fokus stehen dabei die Werke zum Paula-Modersohn-Becker-Kunstpreis 2022.
Hier geht es zum Artikel 

07/12/22

Neue Schreibworkshops mit der Autorin Janine Lancker

Auch 2023 wird es wieder Schreibworkshops in der Großen Kunstschau geben: "Schreiben im Museum" richtet sich an Anfänger:innen und Schreiberfahrene gleichermaßen. Inspiriert von den Werken der jeweils aktuellen Ausstellungen werden zunächst Eindrücke und Ideen skizziert – dann entstehen unter Begleitung der vielseitigen Autorin Janine Lancker Geschichten, Gedichte, Miniaturen, Dialoge oder auch experimentelle Texte. Der erste Termin ist am 22. Januar 2023 von 11 bis 16 Uhr in der Großen Kunstschau.
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12/11/22

Förderung für neuen Vermittlungsraum unserer JiM- Aktionen in der Großen Kunstschau vom Landschaftsverband Stade 

In der Großen Kunstschau entsteht ein neuer Bereich als Veranstaltungs- und Vermittlungsraum, der von kukuwi als auch anderen kulturellen Vereinen genutzt werden kann. So wird der Raum für Künstler:innengesprächen und vor allem für die  Kunstvermittlungsangebote als Arbeits- und Ausstellungsraum des JiM-Projekts von kukuwi genutzt werden.
Um den neunen Bereich für unterschiedliche Aktivitäten gestalten zu können, stellte kukuwi einen Antrag beim Landschaftsverband Stade, der inzwischen bewilligt wurde. kukuwi steuert zudem einen Eigenanteil von 4585 Euro hinzu, sodass nun über 18.000 Euro für dieses Projekt zur Verfügung stehen. 

06/12/22

Führung von kukuwi-Mitgliedern durch die Ausstellung "Die Maler des heiligen Herzens" im Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen am 09.12.22

André Bauchant, Camille Bombois, Séraphine Louis, Henri Rousseau und Louis Vivin sind vier Maler und eine Malerin, die keine künstlerische Ausbildung absolviert haben und sich dennoch in der Pariser Kunstszene im frühen 20. Jahrhundert durchsetzen konnten. Maßgeblich entscheidend für ihren Erfolg war der Kontakt zum deutschen Kunsthändler Wilhelm Uhde und dessen Ausstellung „Die Maler des Heiligen Herzens“ im Jahr 1928. Darin vereinte er die stilistisch und motivisch grundverschiedenen Kunstwerke der Autodidakten.

Neben den individuellen Maltechniken, beispiellosen Bildsprachen und der Unberührtheit vom theorielastigen Kunstdiskurs, schätzte er an ihren Arbeiten eine besondere Menschlichkeit und Zugänglichkeit, die er bei akademisch geschulten Künstlerinnen und Künstlern oft vermisste.

Die Museen Böttcherstraße feiern die Wiedervereinigung der „Maler des Heiligen Herzens“ in einer großen Sonderausstellung. Die Kunstwerke erfrischen noch heute die Sehgewohnheiten mit intensiven Farben, ungewöhnlichen Kompositionen und motivischen Neuinterpretationen.

André Bauchant, Camille Bombois, Séraphine Louis und Louis Vivin sind der Beleg dafür, dass es noch weitere autodidaktische Künstlerinnen und Künstler in der Moderne neben Henri Rousseau gab, die es wert sind, aus der Vergessenheit geholt und wieder gesehen zu werden.

26/11/22

Almut Linde gewinnt den Hauptpreis des Paula Modersohn-Becker Kunstpreises 2022

Am 26. November 2022 wurde der Paula Modersohn-Becker Kunstpreis 2022 zum siebten Mal in den drei Kategorien Haupt-, Sonder- und Nachwuchspreis durch den Landrat des Landkreises Osterholz, Bernd Lütjen, in Worpswede
verliehen. Almut Linde ist die Hauptpreisträgerin. Der Sonderpreis ging an Katrin Schütte und Lucila Pacheco Dehne erhielt den Nachwuchspreis. Der Hauptreis des Paula Modersohn-Becker Kunstpreises 2022 ging an Almut Linde.
Begründung der Jury:
»Almut Linde untersucht in bestechender Klarheit Grenzbereiche menschlicher Erfahrung sowie rigide gesellschaftliche Strukturen. Aus einer konzeptuellen Haltung heraus entstehen kollaborative Werke, in denen sie einer minimalistischen Formensprache existenzielle, humane, aber auch gewalttätige Seiten entlockt. Ihre künstlerische Praxis entfaltet sie souverän in verschiedenen Medien – von Skulptur über Installation bis hin zu Fotografie, Sound und Video. Almut Linde gelingt es in ihren Arbeiten, auf berührende Weise zu zeigen, dass es letztlich immer Menschen sind, die die Systeme formen und nicht umgekehrt.«
Kurzinfo zum Hauptpreis:
Der Hauptpreis des Paula Modersohn-Becker Kunstpreises richtet sich an professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler, die ihren Lebens- und Arbeitsschwerpunkt in Deutschland haben. Gewürdigt wird eine künstlerische Gesamtposition, ein Werkabschnitt oder eine Werkgruppe. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Zum ersten Mal durften sich für diesen Preis Künstler*innen aus ganz Deutschland bewerben.

12/11/22

Samstag, 26. November 2022, um 15 Uhr
Verleihung des Paula Modersohn-Becker Kunstpreises 2022

in der Bötjer‘schen Scheune · Bauernreihe 3 · Worpswede

Die für den Hauptpreis nominierten Künstler*innen
Karo Akpokiere, Jody Korbach, Almut Linde, Sarah Lüdemann (Beauham), Anna Nero, Stefan Panhans & Andrea Winkler, Charlotte Perrin, Stefanie Unruh

Begrüßung Bernd Lütjen | Landrat des Landkreises Osterholz
Einführung Beate C. Arnold | Wissenschaftliche Leiterin des Barkenhoff und Künstlerische Leiterin der Großen Kunstschau
Manuela Husemann | Kuratorin der Großen Kunstschau
Preisverleihung Bernd Lütjen | Landrat des Landkreises Osterholz
Gespräch Die Preisträger*innen im Gespräch mit Beate C. Arnold und Manuela Husemann

Die Ausstellung zum Paula Modersohn-Becker Kunstpreis im Barkenhoff und in der Großen Kunstschau ist am Samstag, 26. November 2022, anlässlich der Preisverleihung von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Weitere Infos zum PMB-Preis

01/10/22

Mitgliederversammlung 2022

Liebe Mitglieder,
als Vorstand von kukuwi laden wir herzlich ein
zu unserer Mitgliederversammlung
am Dienstag, 01. November 2022, um 17:00 Uhr,
ins „Kaffee Verrückt“, Große Kunstschau, Worpswede

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung
3. Bericht des Vorstandes
4. Rechenschaftsbericht der Kassenwartin/Tischvorlage
5. Prüfungsbericht der Rechnungsprüfer/Tischvorlage
6. Neuwahl der Rechnungsprüfer
7. Entlastung des Vorstandes
8. Weitere Planungen und Aussicht für 2022/23
9. Verschiedenes / Anträge von Mitgliedern


Damit wir künftig schneller und preiswerter informieren können, bitten wir um Mitteilung der eMail-Adressen unserer Mitglieder an: info@kukuwi.de
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme an der Mitgliederversammlung und verbleiben bis dahin.

Mit den besten Grüßen,
Hildegard Armerding, 1. Vorsitzende
Kathrin Klug, 2. Vorsitzende

05/22

Wunderbarer Filmnachmittag mit über 100 Mitgliedern und Gästen in der Gondel – und 9 neue Mitglieder

Über 100 Freund:innen von kukuwi folgten unserer Einladung zum Filmnachmittag „Vogeler – Aus dem Leben eines Träumers“ am Sonntag, den 15. Mai 2022 – bereits drei Tage nach dem bundesweiten Kinostart.
Ein großer Dank an alle, die trotz besten Wetters (und des so entscheidenden Werder-Spiels im Weserstadion) in die Gondel gekommen sind und vorher sowie nachher noch gemeinsamen Austausch hatten. Alles war eine runde Sache und ein tolles Event.
Und "ganz nebenbei" haben wir an diesem Tag sogar noch 9 neue Mitglieder bekommen, die wir bei uns ganz herzlich begrüßen!
Infos

03/22

Die Ausstellungen im Vogeler Jahr 2022:
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch

Barkenhoff, Große Kunstschau,
Haus im Schluh, Worpsweder Kunsthalle
27. März bis 6. November 2022

Der ganze Heinrich Vogeler am Original-Schauplatz
2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit der Retrospektive »Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch«, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht.

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kukuwi Forum

Unser neues Format kukuwi Forum beinhaltet Künstler:innengespräche, Vorträge und Diskussionen in der Großen Kunstschau, Kaffee Worpswede und weiteren Orten. Es ist ein Forum des Austausches und der Begegnung.

02/22

Schüler:innen auf den Spuren großer Meister
Worpsweder Projekt „Jim – Jung im Museum“ eröffnet Ausstellung im Rathaus von Osterholz-Scharmbeck

Beitrag Osterholzer Kreisblatt, 19. Februar 2022.

Unternehmer Johann Gottfried Stehnke hat sich in eine Biene verliebt. „Ich mag die Farbgebung und den Ausdruck, der der jungen Künstlerin hier gelungen ist“, sagt der Unternehmer schmunzelnd. Das puschelige Insekt posiert auf einer gelb-rosa Blüte vor blauem Hintergrund und ist das Werk der siebenjährigen Zoe aus der zweiten Klasse der Menckeschule in Osterholz-Scharmbeck. Gemeinsam mit ihrem Klassenkamerad Jonathan vertrat sie bei der Eröffnung der Ausstellung „Jim – Jung im Museum“ nun ihre Klassenkameradinnen und -kameraden, die das Foyer des Rathauses mit 24 sehenswerten Werken schmückten.

Jim ist ein Kunstvermittlungsprojekt des Fördervereins der Großen Kunstschau Worpswede. „Ziel des Projektes ist es, bei Schulkindern ein Interesse für Museen zu wecken und sie durch regelmäßige Besuche mit dem außerschulischen Lernort Museum vertraut zu machen“, erläutert Wiebke Lueken, Worpsweder Künstlerin, die gemeinsam mit Gabi Tausendpfund die Kinder bei diesem Projekt betreute.

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09/21

Neue Workshop-Reihe von kukuwi:
Schreiben zur Kunst

kukuwi startet gemeinsam mit der in Worpswede lebenden Autorin Angelika Sinn die neue Reihe "Schreiben zur Kunst: Literarische Erkundungen", deren Themen sich aus den Bildern und Präsentationen der aktuellen Ausstellungen in der Großen Kunstschau ergeben.
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07/21

Erste Malaktion nach Corona Juli 2021

Nach der langen Zeit der Einschränkungen der Kinder durch die Corona-Maßnahmen und kurz vor den Sommerferien reflektierten die Schüler:innen der 1. Klasse mit ihrer Lehrerin Renke Lund worauf sie sich am meisten freuen in der nächsten Zeit.
Die fröhlichen Werke sind zur Zeit im Glasgang der Großen Kunstschau ausgestellt.

07/21

Abschied von Jörg van den Berg

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.


Mit diesen uns so bekannten Zeilen von Hermann Hesse, also mit Wehmut aber auch mit hoffnungsvollem Ausblick möchte ich - und ich glaube, damit stehe ich nicht allein - mein großes Bedauern zum Ausdruck bringen, dass der künstlerische Leiter der großen Kunstschau Jörg van den Berg uns zum 01.08.21 verlässt.

Nach vier Jahren in Worpswede und zuvor fünfzehn Jahren im Süden (Friedrichshafen, Ravensburg, Bregenz, München) wird er als Rheinländer/Ruhrgebietler zum August dieses Jahres sozusagen ‚back in town‘ sein.

Er freut sich auf diese neue Herausforderung als Direktor des Museum Morsbroich in Leverkusen. Das Museum hat eine bemerkenswerte Historie als erstes Museum für Gegenwartskunst, das nach dem Krieg in der BRD gegründet wurde und eine (kleine) Sammlung voller Highlights besitzt.

Wir danken ihm, dass er durch seine kreative und auch mitunter mutige Arbeit, wie z.B. durch den Dialog der „alten“ Worpsweder mit regionalen und überregionalen zeitgenössischen Künstler:innen und vor allem durch die unterschiedlichen Präsentationen in der Rotunde unserem Museum einen neuen Blick auf die Dinge ermöglicht hat.

"Wir. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens"

"So ist Jörg van den Berg 2017 als Ausstellungsmacher nach Worpswede gekommen mit dem Impuls, das künstlerische Inventar des Orts in neue Zusammenhänge zu stellen. Der größte gemeinsame Nenner seiner Ausstellungskonzepte ist immer der Sinnzusammenhang, nie die Abgrenzung von Zeit, Form und Genre", schrieb Lars Lischer im Weser Kurier: "Mit der Ausstellung Wir. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens verlässt er mit einer beachtenswerten Setzung nach vier Jahren diesen Ort nun wieder. Die Ausstellung in Barkenhoff und Großer Kunstschau, gemeinsam kuratiert mit Beate Arnold, rückt politische und gesellschaftliche Fragestellungen in den Mittelpunkt, und solche lassen sich in Worpswede nach wie vor am eindrucksvollsten entlang des Lebenswegs Heinrich Vogelers erzählen. Diesen Teil übernimmt der Barkenhoff, während in der Kunstschau vor allem zeitgenössische Weiterführungen, aber auch weitere Verschränkungen zu anderen Alten Worpswedern ihren Raum finden."

Ein Besuch und damit ein erneutes Entdecken dieser kuratorischen Ideen ist lohnend.
Die große Kunstschau und der Barkenhoff freuen sich über Ihren Besuch. Für beide Häuser haben unsere Mitglieder natürlich freien Eintritt.

Die Stelle für eine Nachfolge als Kurator:in wurde ausgeschrieben und wir hoffen, dass sie zeitnah und kompetent besetzt wird.

Hildgard Armerding
1. Vorsitzende
Juli 2021

04/09/20

Förderzusage vom Land Niedersachsen in Höhe von 100.000 Euro

Im Rahmen des „Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine“ hat die Kulturstiftung Landkreis Osterholz eine Förderzusage vom Land Niedersachsen in Höhe von 100.000 Euro bekommen. 

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