Im Rahmen unseres Jung-im-Museum-Projekts JiM setzen sich die dritten Klassen der Grundschule Worpswede mit der Ausstellung „Paula Modersohn-Becker und ihre Weggefährtinnen“ in der Großen Kunstschau auseinander.
Das Projekt verbindet Museumserlebnis und eigene künstlerische Praxis. Nach dem gemeinsamen Ausstellungsbesuch entwickeln die Schüler:innen materialgestützte Arbeiten, inspiriert von Farben, Formen und Stimmungen der Werke. Begleitet werden die Projekttage von der Worpsweder Künstlerin Ursula Barwitzki sowie den Klassenlehrer:innen.
Im Februar 2026 entstehen die Exponate der vier dritten Klassen, die anschließend im Rahmen eigener Vernissagen präsentiert werden:
20.02.2026 – Klasse 3d
13.03.2026 – Klasse 3a
17.04.2026 – Klasse 3b
29.05.2026 – Klasse 3c
Die Ausstellungen laden Eltern, Familien und interessierte Besucher:innen ein, die Perspektiven der jungen Künstler:innen kennenzulernen.
JiM steht für kulturelle Teilhabe von Anfang an – im Klassenzimmer, im Museum und in der Gemeinde.
Gefördert wird das Projekt durch den Rotary Club Worpswede. Die Unterstützung ermöglicht die künstlerische Arbeit, die Präsentationen sowie den Austausch zwischen Schule, Kunst und Öffentlichkeit.
Hier geht es zu weiteren Informationen auf der Website der Worpsweder Museen
Paula Modersohn-Becker malte häufig Frauen aus bäuerlichen Verhältnissen oder aus dem Armenhaus in Worpswede. Ihre Werke zeigen die intensive Auseinandersetzung mit dieser Situation. Man spürt zugleich Nähe, aber auch Distanz, man sieht Anteilnahme, aber auch Beobachtung. Die junge Malerin war sich des sozialen Gefälles zu ihren Modellen bewusst und äußerte darüber auch ihr Unbehagen.
Die Ausstellung stellt Paula Modersohn-Beckers eindrucksvollen Halbakt einer sitzenden Bäuerin in den Mittelpunkt und fragt nach eben dieser Auseinandersetzung. Wie verhalten sich eigentlich Künstlerinnen und Künstler zu den Menschen, die sie porträtieren? Welche Haltungen spiegeln sich in den Darstellungen, damals wie heute?
Seit dem Porträt der Bäuerin hat sich der künstlerische Blick auf soziale Rollen, auf Machtgefüge und auch auf das Verhältnis des Menschen zur Natur verändert. Die Ausstellung macht diese Wandlungen auf spannende Weise sichtbar – und sogar hörbar.
Der Vermittlungsraum der Großen Kunstschau ist um eine kindgerechte Ausstattung reicher: Acht neu gefertigte Kinderstühle und zwei passende Tische laden junge Besucher:innen dazu ein, Kunst aktiv zu erleben. Gefertigt wurden die Möbel von der Tischlerei Jan Kück, dessen Inhaber Joscha Bartling sich selbst begeistert zeigte, dieses Projekt unterstützen zu dürfen. Möglich wurde das Projekt auch mit Unterstützung durch den Rotary Club Osterholz.
Die neuen Arbeitsplätze schaffen beste Bedingungen für Mal-, Bastel- und Vermittlungsangebote und stärken den Raum als Ort des Mitmachens und Austauschs.
Wie unmittelbar das wirkt, zeigte sich bei einer ersten Kreativaktion: Die Kinder eroberten Stühle und Tische mit großer Freude und legten sofort los. So verbindet sich regionales Handwerk mit kulturellem Engagement – und die Kunst wird für die nächste Generation ganz selbstverständlich erfahrbar.
Gedenkstele vor dem Rathaus Worpswede
Mit einer neuen Gedenkstele vor dem Rathaus hat Worpswede erstmals einen zentralen Ort des Erinnerns geschaffen. Am 27. Januar, dem bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, versammelten sich zahlreiche Bürger:innen zur Einweihung – ein stiller, eindrücklicher Moment des gemeinsamen Innehaltens.
Die Stele aus hellgrauem Granit, gefertigt vom Ottersberger Stein- und Bildhauer Jens Spieler, trägt 20 bronzene Tafeln mit den Namen sowie Geburts- und Sterbedaten von Menschen aus Worpswede, die dem Holocaust, dem NS-„Euthanasie“-Programm, politischer Verfolgung oder der Zwangsarbeit zum Opfer fielen – darunter auch das Kind einer polnischen Zwangsarbeiterin. Eine ergänzende Info-Stele mit QR-Code verweist auf Kurzbiografien und vertiefende Informationen.
Das Projekt entstand aus der Arbeit der Arbeitsgemeinschaft „Aufarbeitung der NS-Zeit in Worpswede“ und wurde überwiegend durch Spenden von Vereinen und Privatpersonen getragen. Auch kukuwi hat sich mit einer Spende beteiligt.
Die Platzierung vor dem Rathaus verankert Erinnerung bewusst im Zentrum des öffentlichen Lebens – als sichtbares Zeichen gegen das Vergessen und als Aufforderung zu historischer Verantwortung und gesellschaftlicher Wachsamkeit. Kunst, Geschichte und Erinnerung treffen in Worpswede aufeinander – als kultureller Impuls und als ethischer Auftrag zugleich.
Worpswede. Mit großer Freude und sichtbarer Begeisterung wurden im Vermittlungsraum der Großen Kunstschau Worpswede kürzlich acht liebevoll gefertigte Kinderstühle und zwei passende Tische eingeweiht. Hergestellt wurden sie von der Tischlerei Jan Kück. Der Name steht in der Region seit Generationen für Qualität, Beständigkeit und Herzblut im Handwerk.
Die neuen Möbel sind mehr als nur Sitzgelegenheiten. Sie eröffnen Kindern neue Möglichkeiten, Kunst aktiv zu erleben, zu entdecken und selbst kreativ zu werden. Ob beim Malen, Basteln oder gemeinsamen Austausch – der Vermittlungsraum ist nun ein Ort, der noch stärker zum Verweilen und Mitmachen einlädt.
Der Inhaber der Tischlerei Jan Kück, Joscha Bartling, zeigte sich ebenso erfreut wie stolz, dieses Projekt unterstützen zu dürfen. Gemeinsam mit dem Sponsor, dem Rotary Club Osterholz, wurde die Bedeutung des Engagements für kulturelle Bildung und Nachwuchsförderung deutlich betont. "Hier greifen regionale Verbundenheit, soziales Engagement und kulturelle Verantwortung auf besondere Weise ineinander", hieß es.
Am schönsten war aus Sicht der Beteiligten die Freude der Kinder: Bei einer Malaktion nahmen sie die neuen Stühle und Tische sofort in Besitz und tobten sich mit bunten Farben kreativ aus. Die Begeisterung steckte die Erwachsenen an. "Ihr Lachen und ihre Kreativität machten deutlich, wie wichtig solche Initiativen sind", betonten die Verantwortlichen.
Die Große Kunstschau Worpswede soll mit dieser Ausstattung nicht nur an Funktionalität gewinnen, sondern möchte auch ihre Offenheit für nachkommende Generationen ausdrücken. "Ein gelungenes Beispiel dafür, wie gemeinsames Engagement Raum für Kunst, Begegnung und Zukunft schafft", so der Tenor der Beteiligten.
Zum Originalartikel
* 18.01.1953. † 26.11.2025
Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem Vorstandsmitglied Wiebke Lueken.
Mit außergewöhnlichem Einsatz engagierte sie sich im Vorstand von kukuwi, dem Förderverein der Großen Kunstschau Worpswede. Mit Hingabe, Tatkraft und Zuverlässigkeit organisierte und begleitete sie im Museum zahlreiche Vermittlungsangebote unseres Projekts JiM (Jung im Museum), die viele Kinder und Jugendliche begeisterten.
Wir verlieren einen Menschen, der nicht nur Aufgaben übernahm, sondern Gemeinschaft lebte, andere mitnahm und durch ihr Wirken Spuren hinterlässt.
Wir nehmen Anteil an der Trauer ihrer Angehörigen und werden Wiebke Lueken in dankbarer Erinnerung behalten.
Der Vorstand
Hildegard Armerding, Kathrin Klug, Volker Schwennen, Sabine Mahnke
Daniela Guhl (Kulturstiftung Osterholz)
Und das JiM-Team Wiebke Strohbehn, Gabi Tausendpfund
Gefördert wird das Projekt durch den Rotary Club Worpswede. Die Unterstützung ermöglicht die künstlerische Arbeit, die Präsentationen sowie den Austausch zwischen Schule, Kunst und Öffentlichkeit.
Rückblick auf 2025
FÖRDERUNGEN von kukuwi 2025
Die deutsch-iranische Künstlerin Anahita Razmi war Stipendiatin des Museumsverbundes und der Künstler:innenhäuser Worpswede. Im Rahmen der Ausstellung "Paula Modersohn-Becker und ihre Weggefährtinnen. Der unteilbare Himmel." wurden von der heute in London lebenden Künstlerin mehrere LED-Schriftzüge an der Großen Kunstschau und weiteren Orten realisiert, welche kukuwi finanziell unterstützt hat.
Gleich acht Stühle und zwei Tische ließen wir von kukuwi für die Große Kuntschau herstellen. Es handelt sich hierbei um "Vogeler"-Stühle für Kinder - handwerklich großartig gefertigt von der Tischlerei Kück aus Worpswede.
Das Gewebe der Zeit und das Rascheln der Berührung. Die in den Niederlanden geborene Multimedia-Fotografin und Künstlerin Ellen Korth beschäftigt sich mit den Kuriositäten des Alltags, dokumentiert und archiviert diese, und schafft ein Gesamtkunstwerk, bestehend aus Fotografie, Interviews, Musik, Film, Objekten und Buchkunst – stets fasziniert von der japanischen Kultur, als auch ihrer eigenen Lebensreise. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung in den Worpsweder Museen beschäftigte sich Ellen Korth mit Paula Modersohn-Becker. Die gezeigte Arbeit „Das Gewebe der Zeit und das Rascheln der Berührung“ wurde von kukuwi unterstützt.
Während einer Führung oder eines Besuchs der Großen Kunstschau können nun weitere mobile, klappbare Stuhlelemente genutzt werden, welche kukuwi für das Museum erworben haben. Einfach zum Verweilen – für bewegende Momente.
Auch in Worpswede gab es zahlreiche Opfer des Nationalsozialismus. Zu ihrem Gedenken und auf Initiative Initiative des Worpsweder Ortsarchivs mit Burkhrad Rehage und Hans-Hermann Hubert erhält der Ort nun eine Stele, auf der 20 Namen von Opfern in Form von Brozetafeln angebracht sind. Am 27. Januar 2026 soll der Gedenkort und die von Stein- und Bildhauer Jens Spieler realisierte Stele auf der Wiese vor dem Worpsweder Rathaus eröffnet werden. Mit vielen weiteren Menschen und Initiativen hat kukuwi die Realisierung des Mahnmals mit 700 Euro unterstützt.
Veranstaltungen & Begegnungen
Im September gab es einen bewegenden Einblick in die Renovierung dieses besonderen Baudenkmals mit Architekt Kim Wortelkamp und den beteiligten Gewerken.
Einen beeindruckenden Auftakt mit hoher Resonanz bildete bereits die Eröffnung der Ausstellung in der Worpsweder Kirche. kukuwi-Mitglieder erhielten zudem eine exklusive Führung in der Großen Kunstschau mit Kurator Dr. Stefan Borchert.
Studierende der Heine Universität Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Dr. Jasmin Glander waren zu Gast in den Künstler:innenhäusern und unternahmen eine Exkursion durch Worpswede. Unser kukuwi-Vorstandsmitglied Kathrin Klug führte die Gruppe durch das Dorf, Kurator Stefan Borchert durch die Museen.
Sophie Seita, Kuratorin Sandra Skurvida und Anahita Razmi
Am 6. Dezember kamen die in London lebenden Künstlerinnen Sophie Seita (Stipendiatin des Pilotprogramms ›Songs of Serpents: Ecopoetic Zones‹, initiiert durch die Akademie der Künste, Berlin, die Worpsweder Künstler:innenhäuser und vier weitere europäische Stipendienstätten) und Anahita Razmi mit Unterstützung durch kukuwi erneut nach Worpswede. Nach der Lesung von Seita und der Performance von Razmi diskutierten die beiden Künstlerinnen mit der Kunsthistorikerin und Kuratorin Sandra Skurvida über die Notwendigkeit von globaler Solidarität unter Künstlerinnen und die Betrachtung von Kunst über Generationen hinweg.
Spenden und Förderungen an kukuwi
Wir freuen uns über eine Spende vom Präsidentenempfang des RC Osterholz und das weitere Sponsoring für JiM-Aktionen in 2025. Mit dieser Unterstützung konnten wir neben den laufenden JiM Aktionen auch eine Kindersitzgruppe für den Vermittlungsraum in Auftrag geben, die bereits geliefert wurde (siehe oben).
Wir freuen uns über eine Spende aus dem Figurentheater „Im weißen Rössl“ in der Böttjerschen Scheune, veranstaltet vom RC Worpswede für JiM. Besondere Aktionen mit der Grundschule Worpswede werden davon erfolgen.
10 Jahre JiM - Jung im Museum
Schreiben im Museum
Lassen Sie sich auch im kommenden Jahr gemeinsam von den Werken der jeweils aktuellen Ausstellung in der Großen Kunstschau inspirieren und zum „Schreiben im Museum“ animieren. Eindrücke und Ideen sameln, skizzieren und beschreiben und ihrer Fantasie freien Lauf lassen – alle Gedanken können weitergesponnen werden – alles ist erlaubt und Autorin Janine Lancker steht Ihnen zur Seite. So entstehen Geschichten, Gedichte, Miniaturen, Dialoge oder experimentelle Texte.
kukuwi ist nicht nur Initiator des Prjekts, sondern wird auch eine Publikation mit kuratierten Texten herausgeben.
Unsere Kooperationen
Wir kooperieren eng mit der Stipendienstätte Künstler:innenhäuser Worpswede. Sie wurde 1971 von Martin Kausche als ein Komplex mit fünf Atelierwohnungen gegründet. Seitdem haben über 800 Künstler:innen / Stipendiat:innen in den Künstlerhäusern gearbeitet und gelebt.
Wir haben bereits mehrere Veranstaltungen (wie die Sommerfeste), Arbeiten, Stipendien und Projekte unterstützt.
Eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit gibt es mit den Förder- und Freundeskreisen, Vereinen und Institutionen in Worpswede. Gemeinsam haben wir zum Beispiel eine Kunstreise zur Künstlerkolonie Mathildenhöhe nach Darmstadt veranstaltet. Eine weitere Kulturreise wird es nach Dresden geben – vom 08. bis 10.05.2026. (hier klicken für mehr Informationen).
Heinrich-Vogeler-Gesellschaft Verein Barkenhoff Worpswede e.V. | Freundeskreis Haus im Schluh (Museum Haus im Schluh) | Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel (Kunsthalle Worpswede) | Freunde Worpswedes | Künstler:innenhäuser Worpswede e.V. | Gästeführer Worpswede-Teufelsmoor | Heimat- und Geschichtsverein e.V. | KW/Randlage e.V. sowie der WTG Worpsweder Touristikgesellschaft und die Kulturbeauftragte der Gemeinde.
Wir freuen uns über eine neue Kooperation mit dem Freundeskreis des PMB-Museum in Bremen. Im September fand bereits ein Besuch in der Großen Kunstschau statt. Ein Gegenbesuch folgt zur Jubiläumsausstellung "Paula" in Bremen im Februar 2026.
Gemeinde- und Städtepartnerschaft
Die beiden unterschiedlich ausgerichteten Orte zeitgenössischer Kunstförderung werden nun künftig enger auf der Basis einer Gemeinde- bzw. Städtepartnerschaft zusammenarbeiten. Am 28. Juni 2025 wurde diese Partnerschaft - initiiert von den Künstler:innenhäusern Worpswede - im Rathaus Worpswede feierlich und in Anwesenheit einer italienischen Delegation besiegelt. Wir unterstützen die Partnerschaft und kukuwi-Vorstandsmitglied Kathrin Klug führte die Gäste durch Worpswede.
Beide Gemeinden liegen im ländlichen Raum, zugleich im Einzugsgebiet urbaner Zentren wie Rom, Bremen und Hamburg. Beide Orte pflegen ein wertvolles kulturelles Erbe, eingebettet in eine bedeutsame Landschaft.
Eine Partnerschaft ist somit eine einzigartige Gelegenheit, eine enge Verbindung zwischen kulturhistorischem Erbe, zeitgenössischer Produktion und internationaler Kunstförderung zu schaffen.
Erster Ausblick auf 2026
Die Ausstellung ›Paula Modersohn-Becker und ihre Weggefährtinnen. Der unteilbare Himmel‹ endet bald. Nutzen Sie die ›Kunstwoche‹ für eine letzte Teilnahme an der ›Kunststunde‹ dieser Sonderausstellung! Kurator Dr. Stefan Borchert taucht mit uns nochmals tiefer in die Ausstellung und ihre Werke ein. Und wir nutzen diesen ersten Termin im neuen Jahr zum Auftakt der kukuwi-Saison. Er findet statt am Mittwoch, 7.1.25 von 15:00 bis 15:45 Uhr.
Die Werke von Edvard Munch (1863–1944) und Paula Modersohn-Becker (1876–1907) berühren damals wie heute in besonderem Maße. Ihre ausdrucksstarke Malerei gilt als unmittelbar und unverfälscht. Beide fanden authentische, innovative Bildideen auch aus grundlegenden Fragen heraus, die sie an das Leben und an sich selbst richteten. Durch ihr intensives persönliches Erleben wurden der Norweger und die gebürtige Dresdnerin zu sensiblen Zeugen ihrer Zeit. Im Dialog ihrer Werke begegnen sich nicht nur zwei künstlerische Welten, sondern auch eine weibliche und eine männliche Perspektive. Aus dieser Konstellation ergeben sich vielfältige diskursive Felder, die auch heute noch eine hohe Relevanz besitzen. Ergänzend zur Ausstellung sollen multiperspektivische Foren sich den Fragen nach Sinn und Zukunft, aber ebenso nach dem Verhältnis von Mensch, Natur und Umwelt widmen.
In Vorbereitung und Begleitung der Ausstellung „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“ laden wir zur partizipativen Diskussionsreihe „Life Talks – Die großen Fragen des Lebens?“ ein. An vier verschiedenen Orten – Chemnitz, Berlin, Worpswede und Dresden – begegnen sich in offenen Gesprächen Studierende, Interessierte sowie Expert*innen aus Kunst- und Geschichtswissenschaft, Soziologie oder Philosophie. Ziel ist ein lebendiger, möglichst barrierefreier Austausch zu zentralen Themen, die unser aller Leben betreffen. Moderation: Clemens Bomsdorf (Referent Kultur und Presse, Königlich Norwegische Botschaft)
Um kukuwi für die Zukunft weiterzuentwickeln planen wir für Ende Februar 2026 einen Workshop. Insbesondere geht es um zeitgemäße Projekte und Formate, die Gewinnung weiterer – insbesondere auch jüngerer – Mitglieder und Unterstützende, sowie den Ausbau unserer Förderstrategie. Wir freuen uns bereits sehr darauf und werden davon berichten.
Bereits die Eröffnung der Sonderausstellung zum 150. Geburtstag der Künstlerin Paula Modersohn-Becker und ihrer Weggefährtinnen „Der unteilbare Himmel“ Ende Juni (noch bis 18. Januar 2026) war ein besonderer Erfolg. In vier Museen würdigt Worpswede die heute bei weitem berühmteste Kunstschaffende, die das Künstlerdorf hervorgebracht hat. Paula Modersohn-Becker wird am 8. Februar 1876 in Dresden geboren und stirbt am 20. November 1907 im Alter von nur 31 Jahren in Worpswede an einer Embolie.
Der 150ste Geburtstag Paula Modersohn-Beckers im kommenden Jahr ist für Grund genug, auf Spurensuche in Dresden zu gehen und eine Kulturreise vom 08. bis 10.05.26 anzubieten – erneut durchgeführt als Gemeinschaft kooperativer Partner:innen der Worpsweder Freundeskreise und Fördervereine.
Zunächst gibt es auf der Hinreise eine Stadtführung in Magdeburg, bevor es ins Hilton Hotel Dresden, in direkter Nachbarschaft der Frauenkirche und nah beim Kulturpalast und dem Zwinger, geht. In Dresden gibt es einen geführten Stadtrundgang und einen Besuch des Albertinums. Und wer sich bei der Anmeldung der Reise fakultativ Karten für die Oper Carmen zugebucht hat, der wird am Abend in der legendären Semperoper die Oper Carmen genießen können. Auf dem Rückweg gibt es einen Zwischenstopp in Naumburg an der Saale: Während einer Dom-Führung besuchen Sie das UNESCO-Welterbe, den Naumburger Dom.
Natürlich bleibt genug Zeit, Dreseden auch induviduell zu entdecken. Daher lassen Sie sich diese einzigartige Reise nicht entgehen und melden Sie sich so bald, wie möglich, verbindlich an, so dass Sie auch sicher dabei sind. Es gilt das Prinzip First come, first served (Wer zuerst kommt mahlt zuerst). Nach Eingang der Reiseanmeldung (bis allerspätestens 20.03.2026) und Festlegung des Staffelpreises erhalten Sie eine Bestätigung/Rechnung mit den Kontodaten und der Bitte der Überweisung gemäß den dortigen Angaben und die Abfahrtszeit. Die Reiseanmeldung ist aber schon verbindlich.
Auskunft und Beratung bei: Michael Mathauer (Reisedienst von Rahden) – Telefon (0421) 17 586 – 38
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