Wir schaffen bleibende Werte.

Erwerbungen für die Große Kunstschau

 Wir schaffen Werte.

Das Wichtigste in einem Museum sind natürlich die ausgestellten Werke, die uns allen soviel Freude beim Betrachten bereiten, uns gedanklich anregen und immer mal wieder irritieren. Manche Werke stammen aus der Sammlung des Museums und der Kulturstiftung, wieder andere sind Dauerleihgaben oder werden für eine Präsenation temporär ausgeliehen. Manche Werke aber sollen unserer Meinung nach den Kunstschatz des Museums erhalten bleiben. Und daher investieren wir in Kunstwerke und unterstützen viele Ankäufe.

Der Bogen der Tätigkeiten (und der Ausgaben) im Bereich des Sammlungsaufbaus reicht vom ausgehenden 19.Jahrhundert, dem Zeitpunkt der Gründung der Künstlerkolonie Worpswede, über die klassischen Moderne bis zur aktuellen Kunst. Dabei bestimmt nicht der Verein, ob Klassisches oder Zeitgenössisches, ob Durchgesetztes oder einen Anfang Wagendes in die Große Kunstschau Worpswede einzieht, sondern er erwirbt und realisiert in enger, einvernehmlicher Zusammenarbeit mit der Museumsleitung.

Hier finden Sie einige Beispiele:

Neue Stühle und Tische

Für JiM-Projekte im Vermittlungsraum der Großen Kunstschau
01 / 2026

Der Vermittlungsraum der Großen Kunstschau ist um eine kindgerechte Ausstattung reicher: Acht neu gefertigte Kinderstühle und zwei passende Tische laden junge Besucher:innen dazu ein, Kunst aktiv zu erleben. Gefertigt wurden die Möbel von der Tischlerei Jan Kück, dessen Inhaber Joscha Bartling sich selbst begeistert zeigte, dieses Projekt unterstützen zu dürfen. Möglich wurde das Projekt durch die Förderung von kukuwi und auch mit Unterstützung durch den Rotary Club Osterholz.

Die neuen Arbeitsplätze schaffen beste Bedingungen für Mal-, Bastel- und Vermittlungsangebote und stärken den Raum als Ort des Mitmachens und Austauschs.

Wie unmittelbar das wirkt, zeigte sich bei einer ersten Kreativaktion: Die Kinder eroberten Stühle und Tische mit großer Freude und legten sofort los. So verbindet sich regionales Handwerk mit kulturellem Engagement – und die Kunst wird für die nächste Generation ganz selbstverständlich erfahrbar.

Jost Wischnewski
STALAG XB, 2016/17

7 Fotografien
(1x 60 x 80 cm / 2x 50 x 70 cm / 3x 40 x 50 cm / 1x 30 x 40 cm)
Fine-Art-Print auf auf Sihl Baryta Paper auf Forex kaschiert, Rahmenleiste schwarz.
Die sieben Fotografien stammen aus dem gleichnamigen Werkkomplex, den der Worpsweder Künstler Jost Wischnewski in den Jahren 2016 und 2017 im ›Lager Sandbostel‹ fotografiert hat. 

Zur Werkbeschreibung

Marie S. Ueltzen
Mackensen – Ich bin das Programm

2019, Stickerei mit Schurwolle, Goldlamégarn, Acryl, Jute, 200 x 100 cm

Die Worpsweder Künstlerin Marie S. Ueltzen hat auf den Sammlungsraum mit Werken von Fritz Mackensen mit der Arbeit Mackensen / Ich bin das Programm reagiert. Der Werktitel zitiert aus einem Brief von Mackensen an seinen Bruder aus den frühen 1940er Jahren. Die Worte auf der Kopfsilhouette sind Selbst- und Fremdzuschreibungen Mackensens, die Ueltzen in der Literatur gefunden hat. Lapidarer kann man Mackensen nicht kommentieren.

Zur Werkbeschreibung >

Andrea Wolfensberger
Worpsweder Trilogie (Klimaproxy), 2018
Flugzeugsperrholz, 80 x 90 x 90 cm,
Ed. 1/3

Das Klimaproxy war Teil einer von der Schweizer Künstlerin Andrea Wolfensberger 2018 für das Projekt Kaleidoskop Worpswede realisierten dreiteiligen Arbeit.

Jede der 200 Sperrholzscheiben steht für 2000 Jahre Erdgeschichte; die Durchmesser zeigen den CO2-Gehalt der jeweiligen Jahre. Man sieht das eklatante Missverhältnis der abschließenden oberen Scheibe, die den CO2-Ausstoss der letzten 70 Jahre zeigt.

Zur Werkbeschreibung

David Didebulidze
Paare

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