Aktuelles

 rund um kukuwi

15.01.23

Gedanken zu Papier bringen - Ein Beitrag von Dennis Glock im Weser Kurier/Wümme Zeitung vom 15.01.2023

Einen Schreibworkshop in der Großen Kunstschau in Worpswede bietet die Bremer Autorin Janine Lancker am Sonntag, 22. Januar, an. Im Fokus stehen dabei die Werke zum Paula-Modersohn-Becker-Kunstpreis 2022.
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07/12/22

Neue Schreibworkshops mit der Autorin Janine Lancker

Auch 2023 wird es wieder Schreibworkshops in der Großen Kunstschau geben: "Schreiben im Museum" richtet sich an Anfänger:innen und Schreiberfahrene gleichermaßen. Inspiriert von den Werken der jeweils aktuellen Ausstellungen werden zunächst Eindrücke und Ideen skizziert – dann entstehen unter Begleitung der vielseitigen Autorin Janine Lancker Geschichten, Gedichte, Miniaturen, Dialoge oder auch experimentelle Texte. Der erste Termin ist am 22. Januar 2023 von 11 bis 16 Uhr in der Großen Kunstschau.
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12/11/22

Förderung für neuen Vermittlungsraum unserer JiM- Aktionen in der Großen Kunstschau vom Landschaftsverband Stade 

In der Großen Kunstschau entsteht ein neuer Bereich als Veranstaltungs- und Vermittlungsraum, der von kukuwi als auch anderen kulturellen Vereinen genutzt werden kann. So wird der Raum für Künstler:innengesprächen und vor allem für die  Kunstvermittlungsangebote als Arbeits- und Ausstellungsraum des JiM-Projekts von kukuwi genutzt werden.
Um den neunen Bereich für unterschiedliche Aktivitäten gestalten zu können, stellte kukuwi einen Antrag beim Landschaftsverband Stade, der inzwischen bewilligt wurde. kukuwi steuert zudem einen Eigenanteil von 4585 Euro hinzu, sodass nun über 18.000 Euro für dieses Projekt zur Verfügung stehen. 

06/12/22

Führung von kukuwi-Mitgliedern durch die Ausstellung "Die Maler des heiligen Herzens" im Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen am 09.12.22

André Bauchant, Camille Bombois, Séraphine Louis, Henri Rousseau und Louis Vivin sind vier Maler und eine Malerin, die keine künstlerische Ausbildung absolviert haben und sich dennoch in der Pariser Kunstszene im frühen 20. Jahrhundert durchsetzen konnten. Maßgeblich entscheidend für ihren Erfolg war der Kontakt zum deutschen Kunsthändler Wilhelm Uhde und dessen Ausstellung „Die Maler des Heiligen Herzens“ im Jahr 1928. Darin vereinte er die stilistisch und motivisch grundverschiedenen Kunstwerke der Autodidakten.

Neben den individuellen Maltechniken, beispiellosen Bildsprachen und der Unberührtheit vom theorielastigen Kunstdiskurs, schätzte er an ihren Arbeiten eine besondere Menschlichkeit und Zugänglichkeit, die er bei akademisch geschulten Künstlerinnen und Künstlern oft vermisste.

Die Museen Böttcherstraße feiern die Wiedervereinigung der „Maler des Heiligen Herzens“ in einer großen Sonderausstellung. Die Kunstwerke erfrischen noch heute die Sehgewohnheiten mit intensiven Farben, ungewöhnlichen Kompositionen und motivischen Neuinterpretationen.

André Bauchant, Camille Bombois, Séraphine Louis und Louis Vivin sind der Beleg dafür, dass es noch weitere autodidaktische Künstlerinnen und Künstler in der Moderne neben Henri Rousseau gab, die es wert sind, aus der Vergessenheit geholt und wieder gesehen zu werden.

26/11/22

Almut Linde gewinnt den Hauptpreis des Paula Modersohn-Becker Kunstpreises 2022

Am 26. November 2022 wurde der Paula Modersohn-Becker Kunstpreis 2022 zum siebten Mal in den drei Kategorien Haupt-, Sonder- und Nachwuchspreis durch den Landrat des Landkreises Osterholz, Bernd Lütjen, in Worpswede
verliehen. Almut Linde ist die Hauptpreisträgerin. Der Sonderpreis ging an Katrin Schütte und Lucila Pacheco Dehne erhielt den Nachwuchspreis. Der Hauptreis des Paula Modersohn-Becker Kunstpreises 2022 ging an Almut Linde.
Begründung der Jury:
»Almut Linde untersucht in bestechender Klarheit Grenzbereiche menschlicher Erfahrung sowie rigide gesellschaftliche Strukturen. Aus einer konzeptuellen Haltung heraus entstehen kollaborative Werke, in denen sie einer minimalistischen Formensprache existenzielle, humane, aber auch gewalttätige Seiten entlockt. Ihre künstlerische Praxis entfaltet sie souverän in verschiedenen Medien – von Skulptur über Installation bis hin zu Fotografie, Sound und Video. Almut Linde gelingt es in ihren Arbeiten, auf berührende Weise zu zeigen, dass es letztlich immer Menschen sind, die die Systeme formen und nicht umgekehrt.«
Kurzinfo zum Hauptpreis:
Der Hauptpreis des Paula Modersohn-Becker Kunstpreises richtet sich an professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler, die ihren Lebens- und Arbeitsschwerpunkt in Deutschland haben. Gewürdigt wird eine künstlerische Gesamtposition, ein Werkabschnitt oder eine Werkgruppe. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert. Zum ersten Mal durften sich für diesen Preis Künstler*innen aus ganz Deutschland bewerben.

12/11/22

Samstag, 26. November 2022, um 15 Uhr
Verleihung des Paula Modersohn-Becker Kunstpreises 2022

in der Bötjer‘schen Scheune · Bauernreihe 3 · Worpswede

Die für den Hauptpreis nominierten Künstler*innen
Karo Akpokiere, Jody Korbach, Almut Linde, Sarah Lüdemann (Beauham), Anna Nero, Stefan Panhans & Andrea Winkler, Charlotte Perrin, Stefanie Unruh

Begrüßung Bernd Lütjen | Landrat des Landkreises Osterholz
Einführung Beate C. Arnold | Wissenschaftliche Leiterin des Barkenhoff und Künstlerische Leiterin der Großen Kunstschau
Manuela Husemann | Kuratorin der Großen Kunstschau
Preisverleihung Bernd Lütjen | Landrat des Landkreises Osterholz
Gespräch Die Preisträger*innen im Gespräch mit Beate C. Arnold und Manuela Husemann

Die Ausstellung zum Paula Modersohn-Becker Kunstpreis im Barkenhoff und in der Großen Kunstschau ist am Samstag, 26. November 2022, anlässlich der Preisverleihung von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Weitere Infos zum PMB-Preis

01/10/22

Mitgliederversammlung 2022

Liebe Mitglieder,
als Vorstand von kukuwi laden wir herzlich ein
zu unserer Mitgliederversammlung
am Dienstag, 01. November 2022, um 17:00 Uhr,
ins „Kaffee Verrückt“, Große Kunstschau, Worpswede

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung
3. Bericht des Vorstandes
4. Rechenschaftsbericht der Kassenwartin/Tischvorlage
5. Prüfungsbericht der Rechnungsprüfer/Tischvorlage
6. Neuwahl der Rechnungsprüfer
7. Entlastung des Vorstandes
8. Weitere Planungen und Aussicht für 2022/23
9. Verschiedenes / Anträge von Mitgliedern


Damit wir künftig schneller und preiswerter informieren können, bitten wir um Mitteilung der eMail-Adressen unserer Mitglieder an: info@kukuwi.de
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme an der Mitgliederversammlung und verbleiben bis dahin.

Mit den besten Grüßen,
Hildegard Armerding, 1. Vorsitzende
Kathrin Klug, 2. Vorsitzende

05/22

Wunderbarer Filmnachmittag mit über 100 Mitgliedern und Gästen in der Gondel – und 9 neue Mitglieder

Über 100 Freund:innen von kukuwi folgten unserer Einladung zum Filmnachmittag „Vogeler – Aus dem Leben eines Träumers“ am Sonntag, den 15. Mai 2022 – bereits drei Tage nach dem bundesweiten Kinostart.
Ein großer Dank an alle, die trotz besten Wetters (und des so entscheidenden Werder-Spiels im Weserstadion) in die Gondel gekommen sind und vorher sowie nachher noch gemeinsamen Austausch hatten. Alles war eine runde Sache und ein tolles Event.
Und "ganz nebenbei" haben wir an diesem Tag sogar noch 9 neue Mitglieder bekommen, die wir bei uns ganz herzlich begrüßen!
Infos

03/22

Die Ausstellungen im Vogeler Jahr 2022:
Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch

Barkenhoff, Große Kunstschau,
Haus im Schluh, Worpsweder Kunsthalle
27. März bis 6. November 2022

Der ganze Heinrich Vogeler am Original-Schauplatz
2022 steht das Künstlerdorf Worpswede ganz im Zeichen Heinrich Vogelers. Die vier Worpsweder Museen – Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle – würdigen den Universalkünstler anlässlich seines 150. Geburtstags am 12. Dezember 2022 mit der Retrospektive »Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch«, die sein Leben und alle Werkaspekte und -phasen in einer ebenso facettenreichen wie faszinierenden Zusammenschau erlebbar macht.

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kukuwi Forum

Unser neues Format kukuwi Forum beinhaltet Künstler:innengespräche, Vorträge und Diskussionen in der Großen Kunstschau, Kaffee Worpswede und weiteren Orten. Es ist ein Forum des Austausches und der Begegnung.

02/22

Schüler:innen auf den Spuren großer Meister
Worpsweder Projekt „Jim – Jung im Museum“ eröffnet Ausstellung im Rathaus von Osterholz-Scharmbeck

Beitrag Osterholzer Kreisblatt, 19. Februar 2022.

Unternehmer Johann Gottfried Stehnke hat sich in eine Biene verliebt. „Ich mag die Farbgebung und den Ausdruck, der der jungen Künstlerin hier gelungen ist“, sagt der Unternehmer schmunzelnd. Das puschelige Insekt posiert auf einer gelb-rosa Blüte vor blauem Hintergrund und ist das Werk der siebenjährigen Zoe aus der zweiten Klasse der Menckeschule in Osterholz-Scharmbeck. Gemeinsam mit ihrem Klassenkamerad Jonathan vertrat sie bei der Eröffnung der Ausstellung „Jim – Jung im Museum“ nun ihre Klassenkameradinnen und -kameraden, die das Foyer des Rathauses mit 24 sehenswerten Werken schmückten.

Jim ist ein Kunstvermittlungsprojekt des Fördervereins der Großen Kunstschau Worpswede. „Ziel des Projektes ist es, bei Schulkindern ein Interesse für Museen zu wecken und sie durch regelmäßige Besuche mit dem außerschulischen Lernort Museum vertraut zu machen“, erläutert Wiebke Lueken, Worpsweder Künstlerin, die gemeinsam mit Gabi Tausendpfund die Kinder bei diesem Projekt betreute.

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09/21

Neue Workshop-Reihe von kukuwi:
Schreiben zur Kunst

kukuwi startet gemeinsam mit der in Worpswede lebenden Autorin Angelika Sinn die neue Reihe "Schreiben zur Kunst: Literarische Erkundungen", deren Themen sich aus den Bildern und Präsentationen der aktuellen Ausstellungen in der Großen Kunstschau ergeben.
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07/21

Erste Malaktion nach Corona Juli 2021

Nach der langen Zeit der Einschränkungen der Kinder durch die Corona-Maßnahmen und kurz vor den Sommerferien reflektierten die Schüler:innen der 1. Klasse mit ihrer Lehrerin Renke Lund worauf sie sich am meisten freuen in der nächsten Zeit.
Die fröhlichen Werke sind zur Zeit im Glasgang der Großen Kunstschau ausgestellt.

07/21

Abschied von Jörg van den Berg

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.


Mit diesen uns so bekannten Zeilen von Hermann Hesse, also mit Wehmut aber auch mit hoffnungsvollem Ausblick möchte ich - und ich glaube, damit stehe ich nicht allein - mein großes Bedauern zum Ausdruck bringen, dass der künstlerische Leiter der großen Kunstschau Jörg van den Berg uns zum 01.08.21 verlässt.

Nach vier Jahren in Worpswede und zuvor fünfzehn Jahren im Süden (Friedrichshafen, Ravensburg, Bregenz, München) wird er als Rheinländer/Ruhrgebietler zum August dieses Jahres sozusagen ‚back in town‘ sein.

Er freut sich auf diese neue Herausforderung als Direktor des Museum Morsbroich in Leverkusen. Das Museum hat eine bemerkenswerte Historie als erstes Museum für Gegenwartskunst, das nach dem Krieg in der BRD gegründet wurde und eine (kleine) Sammlung voller Highlights besitzt.

Wir danken ihm, dass er durch seine kreative und auch mitunter mutige Arbeit, wie z.B. durch den Dialog der „alten“ Worpsweder mit regionalen und überregionalen zeitgenössischen Künstler:innen und vor allem durch die unterschiedlichen Präsentationen in der Rotunde unserem Museum einen neuen Blick auf die Dinge ermöglicht hat.

"Wir. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens"

"So ist Jörg van den Berg 2017 als Ausstellungsmacher nach Worpswede gekommen mit dem Impuls, das künstlerische Inventar des Orts in neue Zusammenhänge zu stellen. Der größte gemeinsame Nenner seiner Ausstellungskonzepte ist immer der Sinnzusammenhang, nie die Abgrenzung von Zeit, Form und Genre", schrieb Lars Lischer im Weser Kurier: "Mit der Ausstellung Wir. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens verlässt er mit einer beachtenswerten Setzung nach vier Jahren diesen Ort nun wieder. Die Ausstellung in Barkenhoff und Großer Kunstschau, gemeinsam kuratiert mit Beate Arnold, rückt politische und gesellschaftliche Fragestellungen in den Mittelpunkt, und solche lassen sich in Worpswede nach wie vor am eindrucksvollsten entlang des Lebenswegs Heinrich Vogelers erzählen. Diesen Teil übernimmt der Barkenhoff, während in der Kunstschau vor allem zeitgenössische Weiterführungen, aber auch weitere Verschränkungen zu anderen Alten Worpswedern ihren Raum finden."

Ein Besuch und damit ein erneutes Entdecken dieser kuratorischen Ideen ist lohnend.
Die große Kunstschau und der Barkenhoff freuen sich über Ihren Besuch. Für beide Häuser haben unsere Mitglieder natürlich freien Eintritt.

Die Stelle für eine Nachfolge als Kurator:in wurde ausgeschrieben und wir hoffen, dass sie zeitnah und kompetent besetzt wird.

Hildgard Armerding
1. Vorsitzende
Juli 2021

04/09/20

Förderzusage vom Land Niedersachsen in Höhe von 100.000 Euro

Im Rahmen des „Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine“ hat die Kulturstiftung Landkreis Osterholz eine Förderzusage vom Land Niedersachsen in Höhe von 100.000 Euro bekommen. 

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